![]() TaktartenNach dem Notenschlüssel steht die Taktart (manchmal auch die Be´s und die Kreuze aber dazu später). Sie wird mit zwei Zahlen oder einem ´C´ dargestellt.
Die obere Zahl gibt an, wie oft der Notenwert, der mit der unteren Zahl dargestellt wird, in einem Takt vorkommen darf.Beispiel: Steht oben und unten eine ´4´, so handelt es sich um einen vier-Viertel Takt. Also vier Viertel in einem Takt. Das ganze liest man wie einen Bruch in der Mathematik: oben steht der Zähler und unten der Nenner. Wir beschäftigen uns hier nur mit Achtel, Viertel und Halben in einer Taktart. Natürlich sind andere Notenwerte rein theoretisch auch möglich (Sechzehntel, Ganze etc.), aber nicht sehr Praxis orientiert. Die einfache gerade Taktart: 2er-Takt
Die einfache ungerade Taktart: 3er-Takt
Die weiteren folgenden Taktarten sind Kombinationen aus den oberen, deshalb spricht man auch von ´zusammengesetzten Taktarten´: 4er-Takt (gerade Taktart)
6er-Takt (ungerade Taktart)
andere (ungerade) Taktarten
Das sind die am häufigsten vorkommenden Taktarten. Theoretisch kann man aber noch viele weitere bilden. So gibt es auch 9/8-Takte, bestehend aus drei 3er Takten (Betonung auf dem 1., 4. und 7. Ton). Eine besondere Schreibweise hat der 2/2-Takt und der 4/4-Takt: ![]() ![]() Oft kann man eine Taktart (rein theoretisch und ohne die Betonungen zu betrachten) auch ganz anderes, oder sogar einfacher schreiben. Ein 2/2-Takt ist das gleiche wie ein 4/4-Takt. Nur wird ein 2/2-Takt in Halben dirigiert und ein 4/4-Takt in Vierteln. Beim Üben kann einem das allerdings egal sein und man kann genauso gut in einem 2/2-Takt auch Viertel als Grundschlag zählen, um das Tempo zu verlangsamen. Synkopen Manchmal gelten diese oben genannten Betonungen nicht, das tritt dann auf, wenn man beispielsweise in einem 4/4-Takt als ersten Ton eine Achtel hat und dann eine Viertel. Nun wird nicht die Achtel betont sondern die Viertel danach: ![]() Das selbe funktioniert natürlich auch in anderen Taktarten. In einem 2/2-Takt z.B. mit einer Viertel als ersten Ton. Die Betonung erklärt sich ziemlich schnell, wenn man ein solches Synkopenbeispiel einmal spielt. Man merkt schnell, dass man im obigen Beispiel die Achtel nur schwer betonen kann, bzw. es würde musikalisch keinen Sinn machen. Die Viertel betont sich quasi durch ihren längeren Wert selber. Eine Synkope verschiebt also die natürliche Taktbetonung auf einen sonst unbetonten Taktteil (Merksatz D2)
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